Dein Browser unterstützt leider nicht alle Funktionen dieser Website. Bitte aktualisiere ihn auf eine neuere Version oder hol’ dir einen modernen Browser.
zum Download von Firefox zum Download von Google Chrome zum Download von Opera
Ignorieren
Portrait Heiko Meinen und Jens Kullmann

Controlling

Die Planungsrechnung im Controlling – Teil I

24. Juli 2015

Unverzichtbar für die erfolgreiche Unternehmensführung

Eine Planungsrechnung kann aus verschiedenen Beweggründen heraus notwendig oder sinnvoll sein. In der Regel wird sie im Rahmen einer Neugründung oder Nachfolge, der jährlichen Vorausplanung im laufenden Betrieb und zur Ermittlung von Zuschlagsätzen für die Kalkulation erstellt. Auch im Zusammenhang mit der Unternehmensfinanzierung kann eine Planungsrechnung als Nachweis der Bonität des Unternehmens beziehungsweise der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells gegenüber der Bank wichtig sein. Zusammengefasst sind als wesentliche Gründe für die Planungsrechnung zu nennen:

  • Neugründung,
  • Unternehmenskauf, -verkauf oder -nachfolge,
  • Unternehmenssteuerung (Controlling),
  • Kalkulationszuschläge,
  • Finanzierung (Bankgespräche)
  • Mitarbeiterbeteiligung,
  • Strategische Unternehmensplanung.

Ziel der Planung ist letztlich die Vorwegnahme beziehungsweise Prognose des zukünftigen Geschäftserfolgs und der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung mit einer akzeptablen Genauigkeit. Eine effiziente Planung ist dann erreicht, wenn der Planungsaufwand in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu der für die Zukunftsprognose erforderlichen Genauigkeit steht (Abb. 1). Eine effiziente Planung lässt sich bei etablierten Unternehmen ohne wesentliche Brüche in der Unternehmens- und Organisationsstruktur sowie stabilem Geschäftsmodell und konstanter Marktlage als Fortschreibung auf Basis des Vorjahres erledigen. Bei der Neugründung oder wesentlichen Veränderungen in der Unternehmensstruktur muss auf kalkulatorische Ansätze zurückgegriffen werden. Aufgrund der vorhandenen Historie kann bei der fortlaufenden Jahres- oder Mehrjahresplanung auch eine Fortschreibung der Kosten- und Leistungen erfolgen. Je nach gewünschter Genauigkeit, Detailtiefe und Transparenz lässt sie sich komprimiert auf Basis von Kennzahlen durchführen, oder über eine detaillierte kalkulatorische Bewertung. Wichtige Positionen bei der Planung sind die Personal-, Geräte-, Pflanzen- und Baustoffkosten sowie die Gemeinkosten und die Leistung.

Abb. 1: Wirtschaftliche Planung im Spannungsfeld aus Aufwand und Genau

Die Personalkosten im Rahmen der Planung

Im Rahmen der Planung sind Veränderungen der Personalstruktur, tarifliche Veränderungen beziehungsweise Gehaltsanpassungen und Erstattungen (Winter / Ausbildung) zu berücksichtigen. Diese können im Bereich der Personalkosten entweder detailliert kalkulatorisch ermittelt, oder überschlägig durch Fortschreibung der gebuchten Ist-Werte bestimmt werden. Bei der Verwendung des kalkulatorischen Ansatzes werden die Personalkosten je Mitarbeiter oder nach Mitarbeitergruppen individuell ermittelt. Zudem sollte der Ansatz so gewählt werden, dass die Lohnkosten je produktive Stunde berechnet werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht die direkte Umsetzung der kalkulatorischen Bestimmung von Personalkosten in der Angebotskalkulation.

Diverse Einflüsse auf Gerätekosten

Planerisch zu berücksichtigende Änderungen in den Gerätekosten ergeben sich aufgrund von Veränderungen im Geräte-/Maschinenpark, Voraussichtliche Änderung der Auslastung, Teuerung im Bereich der Betriebsstoffe und Alterung und Wertminderung (Abschreibungen). Bei entsprechender Kostenartengliederung (Kontenplan) und mit den Daten der Anlagenbuchhaltung lassen sich die Werte auch detaillierter auf Basis der Ist-Werte aus der Buchhaltung (insbesondere Hilfs- und Betriebsstoffe, Kfz-Steuern, Versicherungen, Reparaturkosten) entnehmen. Zur Erhöhung der Genauigkeit der Planung kann auch eine kalkulatorische Berechnung der Geräte- und Maschinenkosten erfolgen. Diese leitet sich aus den maschinenindividuellen Informationen ab, die für jede Maschine und für jedes Gerät separat ermittelt werden können. Kostenbeeinflussende Größen sind in diesem Zusammenhang insbesondere Nutzungsdauern beziehungsweise der Wertverlust (Abschreibungszeitraum) und kalkulatorische Zinsen (Verzinsung der Investition in Maschinen). Viele Betriebe orientieren sich bei den Nutzungsdauern an den steuerlichen Vorgaben, um Bilanz und Planungsrechnung besser rangieren zu können. Dadurch entstehen unter Umständen stille Reserven, da Maschinen häufig länger genutzt werden können als die steuerliche Abschreibung vorgibt. Um auch eine angemessene Verzinsung auf das eingesetzte Kapital (Investitionskosten) zu berücksichtigen, werden teilweise kalkulatorische Zinsen ermittelt, die einen erheblichen Einfluss auf die Maschinenkosten haben. Bei Durchführung der Planung ist darauf zu achten, dass die Zinslast für das Unternehmen planerisch nicht doppelt betrachtet wird, da der Zinsaufwand im Rechnungswesen bereits an anderer Stelle erfasst und gegebenenfalls fortgeschrieben wird.

Unsicherheitsfaktor Unternehmensleistung

Die planerische Berücksichtigung der Leistung des Unternehmens stellt den größten Unsicherheitsfaktor dar. Während die Kostenpositionen aufgrund von Veränderungen etwa im Personalbestand, absehbaren tariflichen Anpassungen oder Veränderungen im Gerätepark bei Bedarf sehr genau kalkuliert werden können, lässt sich die zu erwartende Leistung zwar aus der Kostenstruktur ableiten, jedoch ist eine realistische Einschätzung der möglichen Entwicklungen von erzielbaren Preisen und damit der voraussichtlichen Gesamtleistung abhängig von geschäftspolitischen Entscheidungen sowie der Markt- und Branchenentwicklung.

Baustoffkosten / Pflanzen leichter berechenbar

Sofern sich keine bedeutenden Änderungen in der Auftragsstruktur des Unternehmens ergeben, so kann der zu erwartende Baustoffaufwand und Pflanzenbedarf im Verhältnis zur erbrachten Leistung, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Preissteigerungen, ermittelt werden. Sollte jedoch eine deutliche Veränderung der Verhältnisse von Leistungsanteilen etwa im Bereich der laufenden Pflegedienstleistungen und der Neuanlage absehbar sein, so sollte eine getrennte Planung nach Leistungsbereichen und den damit zusammenhängenden Materialquoten erfolgen.

Die Fremdleistung individuell berücksichtigen

Auch die Planung der Fremdleistung kann auf Basis der Leistungsstruktur des Unternehmens vorgenommen werden. Dabei spielt die Zusammensetzung der Leistungen (Service, Neubau, Instandhaltung) ebenso eine Rolle wie etwa der Einsatz von Fremdpersonal oder das Geschäftsmodell im Hinblick auf die Einbindung von Subunternehmern (Generalunternehmer beispielsweise).

Gemein- oder Overheadkosten

Veränderungen innerhalb der Gemein- oder Overheadkosten ergeben sich in zwei Bereichen, je nach Organisation des Unternehmens. Insbesondere kleinere Unternehmen ohne mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung verbuchen Kosten wie Geräte, die nicht im Einzelnen den Projekten zugeordnet werden können (Gemeinkostengeräte) und Baustelleneinrichtungskosten im Bereich der Kosten für die Geschäfts- und Baustellenausstattung und legen diese im Rahmen der Betriebsabrechnung auf die Einzelkosten um. Daneben werden etwa die Kosten der allgemeinen Verwaltung, des kaufmännischen Personals, der Stabsfunktionen (zentrale Kalkulation, Vertrieb und anderes), übergeordneten Bauleitungsfunktionen der Kostenart „Allgemeine Kosten“ zugeordnet. Ausgehend von dieser Struktur können sich zum Teil erhebliche Veränderungen der Kosten im Overheadbereich ergeben, etwa durch die Verschiebung von Gemeinkosten- und Einzelkostengeräten, oder durch die Verbuchung von Bauleiterkapazitäten in den Einzelkosten oder Gemeinkosten. Auch können sich Situationen sprungfixer Kosten im Zusammenhang mit dem Unternehmenswachstum beispielsweise durch die Einstellung weiterer Mitarbeiter im Verwaltungsbereich und anderswo ergeben.

Immer informiert

Ähnliche Fachbeiträge

Wachstumschancengesetz

Kaum zukunftsweisende Impulse für den GaLaBau Ende März hat der Bundesrat das Gesetz zur Stärkung von Wachstumschancen, Investitionen, Innovation sowie Steuervereinfachung und Steuerfairness verabschiedet. Für den GaLaBau bleibt jedoch wenig übrig. Bei den Maßnahmen für Mitarbeitende gibt es nur geringfügige Änderungen. Die Freigrenze für Geschenke bleibt bei 50 €, und die Anhebung des Freibetrags für […]

Die aktuelle Lage im GaLaBau – ein Déjà-vue?

Die Parallelen zwischen der aktuellen Lage im GaLaBau und der Finanzkrise von 2008 sind unübersehbar. Studien der Wirtschaftsberatung PwC zeigen einen alarmierenden Anstieg bei den Ausfallrisiken von Immobilienkrediten, insbesondere im Gewerbebereich. Steigende Bau- und Betriebskosten, sinkende Nachfrage und hohe Fremdfinanzierungsanteile setzen die Branche unter Druck. Doch aus diesen Herausforderungen erwachsen auch Chancen – insbesondere in […]

Liquidität sichern – Die Krise kommt im GaLaBau an

Immer mehr Unternehmen im Landschaftsbau geraten in Schwierigkeiten, während Sanierungsfälle sich häufen. Ein zentrales Thema dabei ist die zunehmend schwächelnde Liquidität, die durch unvorhersehbare Wetterbedingungen zusätzlich belastet wird. Doch was bedeuten diese Entwicklungen für die Branche? Ein Blick auf die aktuellen Kennzahlen und Tendenzen der letzten Jahre gibt Aufschluss. Seit 2020 sinkt die Differenz zwischen […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

15. Februar 2024

Houston, wir haben ein Problem – Generationswechsel im GaLaBau

Im Baugewerbe steht eine Herausforderung bevor, die komplexer zu sein scheint als die Mondlandung: die Nachfolgeproblematik. Mit dem nahenden Rückzug von fast der Hälfte aller Unternehmer:innen bis 2030 müssen im GaLaBau allein etwa 10.000 Betriebe ihre Zukunft sichern. Doch während die Bundesregierung mit Modellprojekten nach Lösungen sucht, bleiben viele Unternehmer untätig. Eine Initiative an der […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

18. Dezember 2023

Wo kein Risiko, da keine Chance

Nun, da das sogenannte Sondervermögen gestrichen und die Wirtschaft vor großen Unsicherheiten über die Unterstützung für die notwendigen Transformationen steht, stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Vielleicht hilft es da, einmal über Chancen nachzudenken statt Hindernisse zu fokussieren. Eine nachhaltige Entwicklung lässt sich möglicherweise ja gar nicht so gut über Verbote, Regulierungen oder […]

Jens Kullmann

4. Dezember 2023

Fortführung José Flume – Beziehungsentwicklung

Kullmann und Meinen führt José Flume – Beziehungsentwicklung fort und baut Seminar- und Coaching-Bereich aus Rösrath, 4. Dezember 2023 – Die Unternehmensberatung Kullmann und Meinen aus Rösrath wird zum 1. Januar 2025 das Einzelunternehmen José Flume – Beziehungsentwicklung in Lünen im Rahmen der Unternehmensnachfolge übernehmen. Damit baut die auf bauausführende Unternehmen spezialisierte Beratungsgesellschaft ihr Seminar- […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

31. Oktober 2023

Wachstumschancen – auch für den GaLaBau?

Ende August hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Wachstums-, Investitions- und Innovationschancen und zur Steuervereinfachung und Steuergerechtigkeit beschlossen. Bis Ende des Jahres soll auch der Bundesrat zustimmen. Einzelne Regelungen sollen dann sogar rückwirkend bis September 2023 gelten. Wer profitiert von den geplanten Wachstumschancen? Profitiert auch der GaLaBau? Hier die wichtigsten Punkte: […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

Oliver Meyer

16. Oktober 2023

KNUMOX-Studie: Ist Luxus und Nachhaltigkeit ein Gegensatz?

Nachhaltige Luxurisierung im Garten- und Landschaftsbau Die letzten Jahre wuchs die GaLaBau-Branche, trotz Krisen wie der Corona-Pandemie, konstant. Auch im Bereich Luxusgüter z. B. Poolbau, stiegen die Umsätze. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit das Thema Nachhaltigkeit auch dieses Segment im Garten- und Landschaftsbau beeinflussen wird. Welche Folgen hat das Thema Nachhaltigkeit für Arbeits- und […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

13. September 2023

GaLaBau-Umsatz bügelt Umsatzdelle 2024 aus

Erstmals hat der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) einen Branchenreport des Dienstleistungsgartenbaus herausgegeben. Auf 64 Seiten liefert er eine umfassende Gesamteinschätzung der Marktsituation seit 2001 und gibt Empfehlungen zu den Umsatztreibern des GaLaBaus. Autoren sind Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen von der Hochschule Osnabrück und Dipl.-Ing. Jens Kullmann, die gemeinsam eine Unternehmensberatung für den GaLaBau […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

17. August 2023

Unfertige Baustellen bewerten

Unfertige Baustellen bewerten Sie ist unbeliebt, die Bewertung der unfertigen Baustellen: Bei der Bauleitung, weil monatliche Mehrarbeit entsteht, die die Baustelle keinen Meter weiterbringt und bei der Geschäftsführung, weil das Monatsergebnis ständig falsch ist. Dennoch darf die Bedeutung der unfertigen Leistungen nicht unterschätzt werden. Denn wenn bedacht wird, dass der Anteil der nicht fertigen Baumaßnahmen […]

„Jetzt geh ich ins Management!“: betriebliche Nachfolge per Matching

Pilotprojekt der Hochschule Osnabrück  zum Thema Unternehmensnachfolge Das ganze Interview zum Pilotprojekt ist zu lesen unter: galabaublog.de, Interview, 8/2023 Heiko Meinen Kullmann und Meinen GmbH

CSRD, SFRD, wie bitte?

Nachhaltigkeit ist der Megatrend unserer Zeit, das ist inzwischen allen klar. Nun kursieren Begriffe wie CSRD und SFDR. Was hat das zu bedeuten? Reicht es nicht einfach, sich um Nachhaltigkeit zu bemühen? Die Antwort lautet: jein. Einerseits bringt jede individuelle Bemühung um Nachhaltigkeit uns und unseren Planeten sicher weiter. Dennoch bleibt die Frage: Reicht das […]

Der Wohnungsbau schwächelt weiterhin, was hat der GaLaBau zu erwarten?

Nach der aktuellen Statistik des BGL stammen rund 10 % des Branchenumsatzes aus dem professionellen Wohnungsbau bzw. der Wohnungswirtschaft und 60 % aus dem Bereich Hausgarten. D.h., rund 70 % des Branchenumsatzes stehen unter dem Einfluss des Wohnungsmarktes. Durchschnittlich setzt sich der Umsatz der Betriebe dabei aus 20 % Pflegeleistungen und 80 % Neubau- bzw. […]

BGL-Leitfaden für Nachhaltiges Wirtschaften im GaLaBau

Drei Fragen an: Professor Dr. Ing. Heiko Meinen  Sie arbeiten seit vielen Jahren mit und zum Garten- und Landschaftsbau, auch wissenschaftlich, und beraten die GaLaBauVerbände. Wie ist Ihr Eindruck: Hat sich die Haltung der grünen Branche zum Thema betriebliche Nachhaltigkeit in den letzten zehn Jahren deutlich verändert? Prof. Meinen: Auf jeden Fall! Ich beobachte, dass […]

Liquiditätssichernde Maßnahmen für Bau und GaLaBau

Auszug Beraternews GaLaBau März 2020 Eine der unternehmerischen Hauptaufgaben ist aktuell die Liquidität zu sichern. Seit Beginn der letzten Woche machen viele Unternehmen das einzig Richtige und rechnen jegliche Leistungen ab, welche bisher – häufig aufgrund von Zeitmangel – nicht gestellt wurde. Jedes Unternehmen muss jetzt schauen, in den nächsten Monaten liquide zu bleiben und […]

Checklisten Liquidität für Bau und GaLaBau in der Corona Krise

Liquidität und Handlungsfähigkeit aufrecht erhalten Aktuell werden wir fast stündlich mit neuen Informationen und Anfragen konfrontiert, eine gewisse Ohnmacht und die Frage nachdem „wie geht es weiter“ stellt sich immer wieder. Was muss ich machen? Wie soll ich reagieren? Welche Ausmaße wird das Ganze annehmen? In vielen Bereichen können auch wir nur spekulieren, jedoch müssen […]

Dipl.-Ing. Jens Kullmann

16. März 2020

Schutzschild für Unternehmen in Bau und GaLaBau – Abfederung von Auswirkungen des Corona-Virus

Das Coronavirus setzt der deutschen Wirtschaft zu Wie stark und wie lange ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen, weil noch keine aussagekräftigen konjunkturellen Daten verfügbar sind. Auch ist noch zu ungewiss, wie schnell und wie stark sich das Coronavirus verbreiten wird. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung muss aber mit relevanten konjunkturellen Auswirkungen gerechnet werden. Am […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

1. November 2019

„Altmeiers Liebesbeweis“

Was bedeutet die Mittelstandsstrategie für den GaLaBau? So übertitelt tagesschau.de am 1.10.2019 die Bekanntgabe der neuen „Mittelstandsstrategie“ durch Wirtschaftsminister Altmaier. Er selbst beschreibt den Inhalt mit den Stichworten „Wertschätzung, Stärkung, Entlastung“. Klingt doch gut, oder? Handwerkspräsident Wollseifer jedenfalls meint, dass spezifische Belange von Handwerk und Mittelstand zielführend aufgegriffen würden.“ Auch der BGL begrüßt die Eckpunkte […]

Das neue EFB-Blatt – betriebs- und leistungsbezogenes Risiko

Ausgangspunkt für Ihr Risikomanagement Das Vergabe und Vertragshandbuch des Bundes gibt bei öffentlichen Aufträgen seit Februar 2019 ein neues Einheitliches Formblatt (EFB) vor, in dem neben den Angaben zum Kalkulationslohn und den Zuschlägen für Baustellengemeinkosten und Allgemeinen Geschäftskosten der Zuschlag für Wagnis und Gewinn aufgegliedert werden muss. Unter dem Oberpunkt 2.3 (vorbestimmte Zuschläge) bzw. 3.3 […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

1. Oktober 2019

Digital um jeden Preis?

Sinnvolle und rentable Schritt-für-Schritt Digitalisierung Dieser Tage, oder besser, seit einiger Zeit steht das Thema Digitalisierung wieder ganz oben auf der Agenda. Wieder? Ja, denn da gab es doch schon einmal eine Digitalisierungswelle um den Jahrtausendwechsel, die mit der sogenannten Dot-Com-Krise endete. Erinnern Sie sich noch?  Damals schien jedes Geschäftsmodell erfolgversprechend, wenn es nur etwas […]

Wissen Sie was Ihr Unternehmen wert ist?

Bewertungen, Erfahrungen und Risikofaktoren kennen Wenn man dem aktuellen Nachfolge-Monitoring der KfW glauben mag, dann werden in den nächsten zwei Jahren knapp 15.000 kleine und mittlere Bauunternehmen vor der Unternehmensnachfolge stehen. Nicht alle Betriebe wechseln dabei innerhalb der Familie den Besitzer. Aufgrund mangelnder Nachkommen oder anderen Plänen des Nachwuchses, wird eine Vielzahl an Betrieben zum […]

Ökonomisch betrachtet – Sind Sie eigentlich auf den Abschwung gut vorbereitet?

Mit Fungibilität das Vermögen beweglich halten Diese Frage klingt vor dem Hintergrund fortwährender Spitzenprognosen für die Baubranche fast weltfremd. Laut Ifo-Institut befindet sich aber das exportorientierte, verarbeitende Gewerbe bereits in der Rezession. Und wer den Immobilienzyklus kennt und weiß, dass die aktuelle Konjunktur im Wesentlichen durch den Konsum getragen wird, der muss sich fragen, wie […]

Dipl.-Ing. Jens Kullmann

13. November 2018

Mitarbeiter: Gewinnung. Bindung. Motivation.

Strategien für ein zukunftsfähiges Unternehmen Es gibt ein Thema, das all unseren Kunden unter den Nägeln brennt: Mitarbeiter. Es wird die Branche in den nächsten Jahren völlig verändern. Noch vor 15 Jahren herrschte in Deutschland eine hohe Arbeitslosigkeit und eine Zeit des Arbeitgebermarktes, der sich durch ein Überangebot an qualifizierten und nicht-qualifizierten Arbeitnehmern definierte. Seit […]

Master of Arts Enrico Suchant

7. September 2018

Best Practice – Interview Enrico Suchant

„Man kann richtig was bewegen und Dinge voran bringen“ Wie kommt man eigentlich zu einem Job in der Beratung – und dann auch noch im Controlling – für die Bauwirtschaft? Enrico Suchant arbeitet im November seit 3 Jahren bei Kullmann und Meinen. Wir sprachen mit ihm über seine Motivation, Themen, die ihm besonders am Herzen […]

Die Planungsrechnung Teil III

Mit dem richtigen Arbeitszeitmodell gut durch das Jahr kommen Die Personalplanung stellt das Herzstück der Planungsrechnung dar, können doch die Personalkosten im Neubaubereich über 50 Prozent und im Pflegebereich über 80 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Zudem ist ihr besondere Aufmerksamkeit zu schenken, weil jahreszeitlich bedingte Schwankungen der Auftragslage bedacht werden müssen. Um die unproduktiven Zeiten […]

Die Planungsrechnung Teil II

Ohne Personalplanung keine erfolgreiche Unternehmensführung. In unserem ersten Beitrag zur Planungsrechnung im Juli haben wir das Thema Planungsrechnung grundsätzlich besprochen. Im zweiten Teil der Serie geht es nun um die wesentlichen Punkte bei der Planung des Personals. Die Personalplanung stellt das Herzstück der Planungsrechnung dar, wenn man bedenkt, dass die Personalkosten im Neubaubereich über 50 […]

Die Planungsrechnung im Controlling – Teil I

Unverzichtbar für die erfolgreiche Unternehmensführung Eine Planungsrechnung kann aus verschiedenen Beweggründen heraus notwendig oder sinnvoll sein. In der Regel wird sie im Rahmen einer Neugründung oder Nachfolge, der jährlichen Vorausplanung im laufenden Betrieb und zur Ermittlung von Zuschlagsätzen für die Kalkulation erstellt. Auch im Zusammenhang mit der Unternehmensfinanzierung kann eine Planungsrechnung als Nachweis der Bonität […]

Prof. Dr.-Ing Heiko Meinen und Jens Kullmann

8. Februar 2015

Unternehmensnachfolge – Was bei der Übergabe zu beachten ist

Für einen sichtbar erfolgreichen Wandel Wenn die Statistik recht hat, müssen in den nächsten Jahren mehrere Hundert GaLaBau-Betriebe in jüngere Hände gegeben werden. Prof. Heiko Meinen und Jens Kullmann haben einmal zusammengefasst, was bei der Übergabe zu beachten ist. Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (Ifm) in Bonn, werden bis 2014 rund 3,6 % der […]