Dein Browser unterstützt leider nicht alle Funktionen dieser Website. Bitte aktualisiere ihn auf eine neuere Version oder hol’ dir einen modernen Browser.
zum Download von Firefox zum Download von Google Chrome zum Download von Opera
Ignorieren
Portrait Jens Kullmann

Allgemein

Checklisten Liquidität für Bau und GaLaBau in der Corona Krise

20. März 2020

Liquidität und Handlungsfähigkeit aufrecht erhalten

Aktuell werden wir fast stündlich mit neuen Informationen und Anfragen konfrontiert, eine gewisse Ohnmacht und die Frage nachdem „wie geht es weiter“ stellt sich immer wieder. Was muss ich machen? Wie soll ich reagieren? Welche Ausmaße wird das Ganze annehmen? In vielen Bereichen können auch wir nur spekulieren, jedoch müssen wir für unsere Mitarbeiter, unsere Familien und unsere Kunden einen kühlen Kopf behalten und uns nun auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Hier einige Checklisten, um die Liquidität und Handlungsfähigkeit unserer Unternehmen in Bau und Galabau aufrecht zu erhalten.

Allgemeine Hinweise zur Aufrechterhaltung der Liquidität aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich:

  1. Abrechnung
  • Offene Schlussrechnungen stellen

  • wöchentlich Abschlagsrechnungen in maximaler Höhe stellen

  • Material, welches schon für zukünftige Projekte auf Lager liegt bzw. angezahlt ist, auch den Kunden in Rechnung stellen

  • Vorauskasse mit den Auftraggebern aushandeln (meist jedoch nur im Privatgartenbereich möglich)

  1. OP-Listen Liquidität
  • Die offenen Forderungen durchgehen und die überfälligen Rechnungen mahnen. Im besten Fall persönlich bzw. per Telefon, dies hat in den meisten Fällen mehr Erfolg als eine Mail oder ein Brief.

  • Bei schon größerem Liquiditätsengpass: Für Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten möglichst eine Vereinbarung über die Zahlungsmodalitäten treffen, z.B. Ratenzahlungen.

  • Generell evtl. die Zahlungsmodalitäten mit den Lieferanten neu verhandeln, im Zweifel geht es denen aber aktuell genauso.

  1. Finazamt
  • Herabsetzungen der Vorauszahlung der Ertragssteuern

  • Stundung für Einkommens- und Lohnsteuer können vereinbart werden. Auf jeden Fall mit dem Finanzamt in Kontakt treten und Möglichkeiten ausloten.

  1. Agenturen für Arbeit
  • Beantragung bzw. von Kurzarbeit [Hier ist wichtig: Die Betriebsvereinbarung bzw. der Zusatz im Arbeitsvertrag zum Saison-KuG ist in diesem Zusammenhang nicht gültig und deswegen muss eine betriebliche Einheitsregelung zum Kurzarbeitergeld getroffen werden. Dies am besten jetzt schon machen, solange wir noch direkten Zugriff auf die Mitarbeiter haben.

  1. Krankenkassen
  • Bei Zahlungsverzug bitte unbedingt Kontakt mit den Krankenkassen aufnehmen und Möglichkeiten besprechen, denn die Krankenkassen sind nicht verpflichtet, Zahlungsaufschub zu gewähren und können bei Nichtzahlung die Insolvenz einleiten. Aber auch hier soll es in den nächsten Tagen noch weitere Informationen von den Kassen geben, wie mit einem Zahlungsverzug umzugehen ist.

  1. Fixkosten
  • Sofern keine Ergebnisplanung besteht unbedingt schon mal eine Übersicht zu den Fixkosten (Mietkosten, Telefon, Handy, Strom, Kfz-Kosten, Wartungs- bzw. Leasingverträge etc.) erstellen. Dann kann hier bei Bedarf schneller gehandelt werden.

  1. Liquiditäts-planung
  • Dies ist aktuell ein unverzichtbares Instrument zur Steuerung der Liquidität der nächsten Monate. Sollten Sie noch keine Ergebnisplanung haben holen Sie auch diese unbedingt nach, denn dies ist die Grundlage für die Liquiditätsplanung.

Liquidität und Kreditgespräche

Als nächstes bitte dringend die Liquidität prüfen und wenn Umsatzrückgänge aufgrund von Corona zu befürchten sind, dann sollten wir uns schon jetzt auf Kreditgespräche vorbereiten. Die aktuell angedachten Überbrückungsdarlehn sind nämlich bisher nichts anderes als Darlehn und auch in der jetzigen Zeit werden die Darlehn nur nach positiver Prüfung der Unterlagen durch die Hausbank gegeben. Und aktuell gehen wir nicht davon aus, dass Kreditgespräche wirklich einfacher werden, da die Kreditrisiken für die Banken aufgrund der unsicheren Zukunft eher gestiegen sind und somit werden auch wieder typische Sicherheiten verlangt und wer diese nicht leisten kann, wird es auch bei den Banken schwierig haben, trotz 80 prozentiger Ausfallbürgschaft der Landesbanken.

Zuschüsse

Aktuell liegt auch noch in der Luft, dass es speziell für kleinere Unternehmen auch Zuschüsse in Kombination mit Krediten geben wird. Dies sollte man auf jeden Fall bei seiner Landesbank prüfen. Bei der NBank für Niedersachsen gibt es z.B. schon die Möglichkeit sich für ein Darlehn (50 TEUR) zzgl. Zuschuss (20 TEUR) bei bis zu 10 Mitarbeiter zu registrieren (https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-–-Beratung-für-unsere-Kunden.jsp). Wir gehen davon aus, dass auch andere Landesbanken folgen werden.

Unabhängig von Zuschüssen, was sollten Sie jetzt tun?

  1. Aktelle Zahlen vorhalten

BWA inkl. SummenSaldenListe 2019

Im besten Fall schnellst möglichst den Jahresabschluss 2019 durch das Steuerbüro erstellen lassen

Aktuelle BWA erstellen lassen, sprich jetzt besonders dafür sorgen, dass im bis Mitte des Folgenmonats die BWA des Vormonats fertig ist.

  1. Planung

Kreditgeber entscheiden immer auf Grundlage von Planzahlen, deshalb sollte spätestens jetzt unbedingt eine Planung (Ergebnisplanung und Liquiditätsplanung!) vorliegen.

Wenn schon eine Planung für 2020 existiert, sollte für die Liquiditätsplanung eine Ergebnisplanung „Szenario Corona“ erstellt werden und darauf aufbauend eine entsprechende Liquiditätsplanung. Vergleiche hierzu auch Plankostenrechnung Galabau

  1. Ziele/Vorstellungen [1]

Haben Sie klare Vorstellungen, wie Sie mit der schwierigen Situation umgehen wollen:

Plan B für eine mögliche Rezession:

Wann (mit welcher evtl. zeitlichen Verzögerung auf Basis der Stellung Ihres Unternehmens in der Wertschöpfungskette) wird ein Konjunktur-Rückgang sich bei Ihnen in sinkender Nachfrage nach Angeboten und dann in weiteren Schritten bei Auftragseingang, Verkauf / Umsatz bemerkbar machen?o

Plan B für Ihre Kosten:

Welche Sachkosten-Reduzierungsmöglichkeiten hätten Sie? Variable Kosten, also die Sachkosten, die direkt mit der Auslastung schwanken. Vor allem aber bei den Fix-Kosten, die also immer da sind – auch bei einer Null-Auslastung! Welche Verträge könnten Sie neu verhandeln, welche Tarife? Gibt es Kosten / Ausgaben, die Sie eigentlich gar nicht mehr benötigen?

Plan B für die Sicherung

Ihrer Finanzierung und Liquidität: Welche finanziellen Reserven sind aktuell vorhanden, um reduzierte Eingänge aus Umsatzrückgängen aufzufangen? Guthaben / nicht ausgeschöpfte Kreditlinien?!n welchem Umfang könnten Sie Liquidität durch interne Maßnahmen freisetzen (Noch nicht geschriebene Rechnungen, Zahlungsziele reduzieren, Abbau von Forderungen z.B. durch konsequentes Mahnwesen, Bestände der Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, Waren, Halbfertige und Fertige reduzieren)? Wie ist Ihre aktuelle “Rating-Lage”? Also: Wie schätzen Ihre Kreditgeber Ihre Bonität ein? Ist Ihr Unternehmen ein interessantes Kreditrisiko – oder doch besser zu meiden? Wenn Sie Ihre Ratingnote/n nicht kennen, sollten Sie Ihre Bank/en danach fragen. Und natürlich auch nach dem Ergebnis der Kapitaldienstfähigkeitsberechnung und dem Blankoanteil Ihres Kreditengagements. Welche Kreditverhältnisse laufen in den nächsten Monaten ohnehin aus und sollten ggf. bereits jetzt gesichert werden? Wie sieht Ihre Finanzierer-Landschaft aus? Könnte es sinnvoll sein, diese bereits jetzt zu verbreitern? Vor allem: Arbeiten Sie mit zwei etwa gleich starken kreditgebenden Hausbanken zusammen?

Plan B für Ihre Ziele und Planungen:

Welche Ziele wollen Sie sich für 2020 setzen und welche haben Sie bereits darüber hinaus im Blick? Wie sehen die daraus ggf. abgeleiteten Planzahlen aus? Wie könnten weitere “Szenarien” für Ihr Unternehmen aussehen? Z.B. bei einem Umsatzrückgang von 10%, 20%, . . . ? Wie sieht Ihr “Worst-Case-Szenario” aus – Ihr denkbar schlechtester Fall? Rechnen Sie Szenarien mit Umsatzausfall (-rückgang) über 1, 2 und 3 Monate und im Worst-Case 6 Monate. Und dann mit langsamem Wiederaufbau der Umsatzzahlen. Spielen Sie Szenarien mit ihren Auswirkungen gedanklich durch – und am besten direkt in Zahlen (Ertragsplanung, Liquiditätsplanung). Belegen Sie so und mit Blick auf die Zahlen im Jahresabschluss 2019, dass die Rückgänge tatsächlich Corona-verursacht sind (und nicht struktureller Natur sind, weil es Ihrem Unternehmen auch ohne Corona nicht so doll geht). Erarbeiten Sie so Ihren “Handlungskatalog für die Schublade”!


Plan B für Ihre Aktivitäten:

Wenn Sie diese Themen betrachtet oder durchgearbeitet haben, werden Sie eine Reihe von Aktivitäten gesammelt haben, die für Ihr Unternehmen auch jetzt direkt sinnvoll sind. Das gilt besonders, wenn die kritische Situation bereits sehr nahe oder eingetreten ist. Darüber hinaus werden Sie ohnehin zukunftsorientierte Aktivitäten auf Ihrer unternehmerischen Agenda stehen haben – zum Beispiel auch zum Themenfeld der Digitalen Transformation. Wie diese vielen Aktivitäten jetzt übereinander bringen? Setzen Sie klare Prioritäten.Plan B – damit Sie ruhig schlafen können! Wenn dieser Handlungskatalog dann in der Schublade bleiben kann – die Arbeit also “umsonst” war: Dann ist das das Beste was Ihnen und uns allen passieren kann. Sollte “die Situation” aber eintreten – so werden Sie gut vorbereitet sein. Und außerdem: Die Arbeit an Ihrem Plan B gibt Ihnen auch viele Impulse für Ihr “normales” Geschäft.

  1. Kreditgespräche vorbereiten

Kreditgeber entscheiden immer auf Grundlage von Planzahlen, deshalb sollte spätestens jetzt unbedingt eine Planung (Ergebnisplanung und Liquiditätsplanung!) vorliegen.

Wenn schon eine Planung für 2020 existiert, sollte für die Liquiditätsplanung eine Ergebnisplanung „Szenario Corona“ erstellt werden und darauf aufbauend eine entsprechende Liquiditätsplanung. Vergleiche hierzu auch Plankostenrechnung Galabau

Dann zum Abschluss noch ein Verweis auf den Artikel „Die Welt nach Corona“. Ich fand den Artikel interessant und er hat auch irgendwie Mut gemacht, diese außergewöhnliche Situation gut zu meistern. Den Artikel finden Sie hier.

Ich wünsche Allen unseren Kunden, Interessenten und Partner eine gesunde Zeit und achten Sie trotz allem Trubel auf sich, Ihrer Familie und Freunde.

In Vertretung für das Kullmann und Meinen Team – Jens Kullmann

[1] Die Ziele und Vorstellungen habe ich bei einem Beraterkollegen gefunden und für gut befunden. Quellenangabe: https://www.cd-sander.de/pages/03.beratung/10.rezession

Autor

Jens Kullmann

Immer informiert

Ähnliche Fachbeiträge

Jens Kullmann und Heiko Meinen

31. März 2020

Liquiditätssichernde Maßnahmen für Bau und GaLaBau

Auszug Beraternews GaLaBau März 2020 Eine der unternehmerischen Hauptaufgaben ist aktuell die Liquidität zu sichern. Seit Beginn der letzten Woche machen viele Unternehmen das einzig Richtige und rechnen jegliche Leistungen ab, welche bisher – häufig aufgrund von Zeitmangel – nicht gestellt wurde. Jedes Unternehmen muss jetzt schauen, in den nächsten Monaten liquide zu bleiben und […]

Jens Kullmann

20. März 2020

Checklisten Liquidität für Bau und GaLaBau in der Corona Krise

Liquidität und Handlungsfähigkeit aufrecht erhalten Aktuell werden wir fast stündlich mit neuen Informationen und Anfragen konfrontiert, eine gewisse Ohnmacht und die Frage nachdem „wie geht es weiter“ stellt sich immer wieder. Was muss ich machen? Wie soll ich reagieren? Welche Ausmaße wird das Ganze annehmen? In vielen Bereichen können auch wir nur spekulieren, jedoch müssen […]

Jens Kullmann

16. März 2020

Schutzschild für Unternehmen in Bau und GaLaBau – Abfederung von Auswirkungen des Corona-Virus

Das Coronavirus setzt der deutschen Wirtschaft zu Wie stark und wie lange ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen, weil noch keine aussagekräftigen konjunkturellen Daten verfügbar sind. Auch ist noch zu ungewiss, wie schnell und wie stark sich das Coronavirus verbreiten wird. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung muss aber mit relevanten konjunkturellen Auswirkungen gerechnet werden. Am […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

1. November 2019

„Altmeiers Liebesbeweis“

Was bedeutet die Mittelstandsstrategie für den GaLaBau? So übertitelt tagesschau.de am 1.10.2019 die Bekanntgabe der neuen „Mittelstandsstrategie“ durch Wirtschaftsminister Altmaier. Er selbst beschreibt den Inhalt mit den Stichworten „Wertschätzung, Stärkung, Entlastung“. Klingt doch gut, oder? Handwerkspräsident Wollseifer jedenfalls meint, dass spezifische Belange von Handwerk und Mittelstand zielführend aufgegriffen würden.“ Auch der BGL begrüßt die Eckpunkte […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen und Jens Kullmann

15. Oktober 2019

Das neue EFB-Blatt – betriebs- und leistungsbezogenes Risiko

Ausgangspunkt für Ihr Risikomanagement Das Vergabe und Vertragshandbuch des Bundes gibt bei öffentlichen Aufträgen seit Februar 2019 ein neues Einheitliches Formblatt (EFB) vor, in dem neben den Angaben zum Kalkulationslohn und den Zuschlägen für Baustellengemeinkosten und Allgemeinen Geschäftskosten der Zuschlag für Wagnis und Gewinn aufgegliedert werden muss. Unter dem Oberpunkt 2.3 (vorbestimmte Zuschläge) bzw. 3.3 […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

1. Oktober 2019

Digital um jeden Preis?

Sinnvolle und rentable Schritt-für-Schritt Digitalisierung Dieser Tage, oder besser, seit einiger Zeit steht das Thema Digitalisierung wieder ganz oben auf der Agenda. Wieder? Ja, denn da gab es doch schon einmal eine Digitalisierungswelle um den Jahrtausendwechsel, die mit der sogenannten Dot-Com-Krise endete. Erinnern Sie sich noch?  Damals schien jedes Geschäftsmodell erfolgversprechend, wenn es nur etwas […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

1. August 2019

Wissen Sie was Ihr Unternehmen wert ist?

Bewertungen, Erfahrungen und Risikofaktoren kennen Wenn man dem aktuellen Nachfolge-Monitoring der KfW glauben mag, dann werden in den nächsten zwei Jahren knapp 15.000 kleine und mittlere Bauunternehmen vor der Unternehmensnachfolge stehen. Nicht alle Betriebe wechseln dabei innerhalb der Familie den Besitzer. Aufgrund mangelnder Nachkommen oder anderen Plänen des Nachwuchses, wird eine Vielzahl an Betrieben zum […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen

1. Juli 2019

Ökonomisch betrachtet – Sind Sie eigentlich auf den Abschwung gut vorbereitet?

Mit Fungibilität das Vermögen beweglich halten Diese Frage klingt vor dem Hintergrund fortwährender Spitzenprognosen für die Baubranche fast weltfremd. Laut Ifo-Institut befindet sich aber das exportorientierte, verarbeitende Gewerbe bereits in der Rezession. Und wer den Immobilienzyklus kennt und weiß, dass die aktuelle Konjunktur im Wesentlichen durch den Konsum getragen wird, der muss sich fragen, wie […]

Jens Kullmann

13. November 2018

Mitarbeiter: Gewinnung. Bindung. Motivation.

Strategien für ein zukunftsfähiges Unternehmen Es gibt ein Thema, das all unseren Kunden unter den Nägeln brennt: Mitarbeiter. Es wird die Branche in den nächsten Jahren völlig verändern. Noch vor 15 Jahren herrschte in Deutschland eine hohe Arbeitslosigkeit und eine Zeit des Arbeitgebermarktes, der sich durch ein Überangebot an qualifizierten und nicht-qualifizierten Arbeitnehmern definierte. Seit […]

Enrico Suchant

7. September 2018

Best Practice – Interview Enrico Suchant

„Man kann richtig was bewegen und Dinge voran bringen“ Wie kommt man eigentlich zu einem Job in der Beratung – und dann auch noch im Controlling – für die Bauwirtschaft? Enrico Suchant arbeitet im November seit 3 Jahren bei Kullmann und Meinen. Wir sprachen mit ihm über seine Motivation, Themen, die ihm besonders am Herzen […]

Gast Beitrag

7. September 2018

Zukunftsthema Nachhaltigkeit: Zertifizierung für Erfolg

Eine nachhaltige Orientierung des Unternehmens anstreben Der Begriff Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Für viele Konsumenten ist das Thema gleichbedeutend mit Ökologie. Und Öko ist angesagt. Ungeachtet hoher Preise ist das Bio-Segment seit Jahren das am schnellsten wachsende im gesamten Lebensmittel-Einzelhandel. Konsumenten zeigen eine anhaltend hohe Preisbereitschaft für hochwertige, ökologisch erzeugte Lebensmittel und einen gefühlten […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen und Jens Kullmann

15. Juli 2016

Die Planungsrechnung Teil III

Mit dem richtigen Arbeitszeitmodell gut durch das Jahr kommen Die Personalplanung stellt das Herzstück der Planungsrechnung dar, können doch die Personalkosten im Neubaubereich über 50 Prozent und im Pflegebereich über 80 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Zudem ist ihr besondere Aufmerksamkeit zu schenken, weil jahreszeitlich bedingte Schwankungen der Auftragslage bedacht werden müssen. Um die unproduktiven Zeiten […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen und Jens Kullmann

9. Oktober 2015

Die Planungsrechnung Teil II

Ohne Personalplanung keine erfolgreiche Unternehmensführung. In unserem ersten Beitrag zur Planungsrechnung im Juli haben wir das Thema Planungsrechnung grundsätzlich besprochen. Im zweiten Teil der Serie geht es nun um die wesentlichen Punkte bei der Planung des Personals. Die Personalplanung stellt das Herzstück der Planungsrechnung dar, wenn man bedenkt, dass die Personalkosten im Neubaubereich über 50 […]

Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen und Jens Kullmann

24. Juli 2015

Die Planungsrechnung Teil I

Unverzichtbar für die erfolgreiche Unternehmensführung Eine Planungsrechnung kann aus verschiedenen Beweggründen heraus notwendig oder sinnvoll sein. In der Regel wird sie im Rahmen einer Neugründung oder Nachfolge, der jährlichen Vorausplanung im laufenden Betrieb und zur Ermittlung von Zuschlagsätzen für die Kalkulation erstellt. Auch im Zusammenhang mit der Unternehmensfinanzierung kann eine Planungsrechnung als Nachweis der Bonität […]

Prof. Dr.-Ing Heiko Meinen und Jens Kullmann

8. Februar 2015

Unternehmensnachfolge – Was bei der Übergabe zu beachten ist

Für einen sichtbar erfolgreichen Wandel Wenn die Statistik recht hat, müssen in den nächsten Jahren mehrere Hundert GaLaBau-Betriebe in jüngere Hände gegeben werden. Prof. Heiko Meinen und Jens Kullmann haben einmal zusammengefasst, was bei der Übergabe zu beachten ist. Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung (Ifm) in Bonn, werden bis 2014 rund 3,6 % der […]